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Jeremy Wilson
Lawrence von Arabien
(Lawrence of Arabia, 1989)

Econ
2001
Übersetzt von Suzanne Gangloff
720 Seiten
€ 10,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 29.08.2002

  Wilson konzentriert sich bei seiner Biografie auf die Ereignisse und Fakten. Er lässt sich auf keinerlei Spekulationen ein und tritt ihnen energisch entgegen, wenn sie auf zweifelhaften Quellen basieren. Psychologische Deutungen lässt er selbst dort sein, wo Lawrence nachgewiesendermaßen auffällige persönliche Eigenheiten entwickelte. Ihm geht es darum, das Leben von T. E. Lawrence und die damit zusammenhängenden historischen Ereignisse möglichst exakt wiederzugeben. Konsquenterweise beginnt das Buch mit der Geburt Lawrences und endet mit seinem Tod.
  Nur seine nicht alltäglichen Familienverhältnisse finden im Anhang Erwähnung. Dort argumentiert er auch gegen die These der neuen Biografie von Lawrence James, die nach der ersten Ausgabe von Wilsons Buch erschien.
  Der berühmte Film David Leans und die ganze Legende um Lawrence nach seinem Tod wird allerdings keine Erwähnung. Wer die kaum kommentierten Fakten erfahren will, liegt hier richtig. Mit Hintergründen zu Persönlichkeit von Lawrence wird man in anderen Biografien mehr erfahren.

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