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John Irving
My Movie Business
Mein Leben, meine Romane, meine Filme
(My Movie Business, 1999)

Diogenes
2000
Übersetzt von Irene Rumler
186 Seiten


thalia.at
amazon.de

 

 

Von Alfred Ohswald am 11.08.2002

  Im Gegensatz zum Untertitel des Buches geht es hier hauptsächlich um die Verfilmung seines Romans „Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Zuerst erfährt der Leser einiges zum Hintergrund und zur Entstehung des Romans. Irvings Großvater, ein bekannter Gynäkologe spielt hier eine wichtige Rolle.
  Danach erzählt Irving etwas zu den, manchmal nicht realisierten Verfilmungen einiger anderer Romane von ihm.
  Den Löwenanteil nimmt aber, wie schon erwähnt, die Geschichte der Verfilmung von „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ ein. Irving schrieb selbst das Drehbuch und erkärt ausführlich die Unterschiede zwischen einem solchen und einem Roman. Er arbeitete dabei mit vier Regisseuren zusammen, bis der Film schließlich von Lasse Hallström mit Michael Caine, Tobey Maguire, Kieran Culkin, Delroy Lindo, Erykah Badu, Erik Sullivan, Paul Rudd, Charlize Theron u. A. gedreht wurde. Irving schreibt über die Unterschiede zwischen Roman und Film und die oft schwierige Entscheidung, welche Szenen dem Schnitt zum Opfer fallen sollen. Manche dieser Szenen aus dem Drehbuch sind hier zu finden.
  In der Mitte des Buches sind einige Fotos aus dem Film und von den Dreharbeiten enthalten.
 
  Das Buch ist nur für Irving-Fans interessant, die den Roman, den Film oder beides kennen. Irvings Stärke ist das Schreiben von Romanen, schon seine Autobiografie „Die imaginäre Freundin“ kann da nicht wirklich mithalten und für „My Movie Business“ gilt das Gleiche. Sind seine Romane voll Situationskomik, so finden sich in „My Movie Business“ nur wenige Anekdoten. Das Handwerkliche und die reine Entstehungsgeschichte stehen eindeutig im Vordergrund.

 

 

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