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Dramolette III

Literaturverlag Droschl
2002
144 Seiten


Von Alfred Ohswald am 24.05.2002

  Dramolette, kurze, im Buch wenige Seiten lange Theaterstücke, eher eigenständige Szenen. Der Inhalt dieser Dramolette dreht sich fast immer um das aktuelle Geschehen in Politik- und Kulturbetrieb Österreichs. Politische oder gesellschaftliche Satire für die Bühne, meist mit wenigen, manchmal einzelnen prominenten Österreichern als Protagonisten.
  Die Texte sind großteils schon in österreichischen Zeitungen und Zeitschriften (Falter, Standard, Presse, profil, Kleine Zeitung usw.) veröffentlicht worden und einige auch schon auf Bühnen (Volkstheater Wien, dietheater Künstlerhaus des Kulturvereins Perchtoldsdorfer Kreis) aufgeführt worden.
  Zeitlich sind sie um die „Wende“ (Nationalratswahl 1999) herum und danach angesiedelt. Klima, Schlögel, Schüssel als Bundeskanzler, der unvermeidliche Haider und einige andere Blaue aus der ersten Reihe bis Temelin und André Heller, Robert Menasse, Chris Lohner, Wolf Martin, Elfriede Jelinek bevölkern unter Anderen die Bühne.
  Normale Satire trifft man ebenso an wie schon etwas ins Experimentelle gehende Texte. Für Kabarett sind die Texte aber eindeutig zu hintergründig, für das durchschnittliche Kabarettpublikum meist zu schwer durchschaubar. Kein leichte Kost mit programmierten Lachern an den vorgesehenen Stellen.

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