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Gisbert Haefs
Alexander in Asien
(1993)

Heyne
1997
571 Seiten
€ 8,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 03.05.2002

  „Alexander“ von Gisbert Haefs endet, als der junge König der Makedonen gerade die Macht erlangt hat und nach Asien übersetzt. Hier wird direkt dort angeschlossen und mit den gleichen Protagonisten der Feldzug gegen das persische Großreich bis zum Tod Alexanders erzählt. Manche Ereignisse werden dabei aus der Nähe, viele andere, wie z. B. der Indienfeldzug aus der Distanz erzählt.
  Auch die Veränderung Alexanders selbst vom treuen Freund seiner Mitstreiter zum Mörder an vielen von ihnen und sein immer ausgeprägterer Größenwahn werden aus der Sicht Dritter beschrieben. Im Hintergrund wirkt dabei bei Haefs eine gewaltige Verschwörung, die keine Wurzeln in der historischen Überlieferung hat, aber für den Spannungsbogen des Romans vorteilhaft ist.
  „Alexander“ und „Alexander in Asien“ sind ein Roman, der wegen seines Umfangs von etwa 1000 Seiten in 2 Teilen zerlegt wurde. Überflüssig ist dabei der in beiden Teilen identische, aber sonst sehr gelungene Anhang. Am Ende des 2. Teils hätte vollkommen gereicht.

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