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Theodore Sturgeon
Die ersten ihrer Art
(More Than Human, 1953)

Argument Verlag
2001
Übersetzt von Birit Will (nach Walter Brumm)
255 Seiten
€ 10,50 [D]


Von Alfred Ohswald am 19.04.2002

  Einige Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Ein Idiot ist Telepath, ein junges Mädchen beherrscht Telekinese und zwei noch jüngere, schwarze Mädchen sind Teleporter. Wechselvolle Schicksale bringen sie schließlich in einem Wald zusammen, wo sie abgeschieden leben. Hier kommt ein mongolides Baby dazu, dass als eine Art Rechenzentrum in dieser sonderbaren Gemeinschaft funktioniert. Gemeinsam sind sie mehr als jeder für sich genommen, ja mehr als jeder andere Mensch.
  Und schließlich gabelt der Idiot noch den jungen Ausreißer Gerry auf, der eine wichtige Rolle bekommt, als der Idiot einem Unfall zum Opfer fällt.
 
  Sturgeons Science Fiction beschäftigt sich stark mit philosophischen Fragen. Was ist der Mensch, was ist Gott. Er lässt die Evolution die nächste Stufe erklimmen und stellt die daraus resultierenden Fragen. Moral und Ethik stehen dabei im Zentrum seines Interesses.
  Keine leichte Kost. Seine Figuren sind alles andere als durchschnittlich und der Leser kann sich kaum mit ihnen identifizieren. Aber ihre Entwicklung stellt die Handlung des Romans dar. Das Buch hat drei Teile mit jeweils einer anderen Figur im Zentrum. Die erste Hauptfigur ist der Idiot, im zweiten Teil Gerry und im letzten Teil Hip Barrows, der diese aus mehreren Individuen bestehende, neue Lebensform schließlich erst komplett macht, im Mittelpunkt des Geschehens. Aber selbst die Nebenfiguren sind oft Außenseiter. Trotz eines ziemlich unkomplizierten Stils, ist die stark aus der Innensicht der verschiedenen Figuren erzähle Handlung nicht immer leicht zu folgen.

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