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Fritz Krenn
Cramer

Deuticke
1997
125 Seiten
öS 198,-


Von Rudolf Kraus

  Cramer, von Beruf Museumsleiter, liiert mit der Fotografin Alma, befreundet mit Doktor Selig, gerät in eine Lebenskrise, schwankt und fällt, bis er eben ohne Gedächtnis in einer Klinik erwacht. Seine Konzentration ist schlecht und der Wille wankt, da weit und breit kein Halt, keine Hand, kein Sinn zu finden sind.
  Der Grazer Autor Fritz Krenn wechselt in seinem ersten Buch laufend die Erzählperspektiven. So tritt die Hauptfigur Cramer einmal als Ich-Erzähler, dann wieder als Beschriebener auf. Überdies arbeitet der Autor mit Momentaufnahmen, die immer wieder von Rückblenden und losen Vorschauen unterbrochen werden. So erzielt er eine spannungsgeladene Wirkung, die phasenweise wirklich fesseln kann. Doch diese Kunstgriffe verlieren sich immer mehr, je länger das Buch dauert. Jedoch ist das Erzählerische die große Stärke des Autors.

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