Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Kai Meyer
Der Traumvater
Doktor-Faustus-Trilogie 2


Von Alfred Ohswald am 08.02.2002

  Christoph Wagner zieht mit seinem Meister, dem berühmten Magnus Doktor Johannes Faustus und der entstellten Angelina Richtung Rom. Angelina war einst Mitglied einer vom Borga-Papst aufgestellten, geheimen Elitetruppe von Mödern. Sie wurden als Kinder entführt und im Glauben aufgezogen und ausgebildet, sie seinen Engel und Gottes Krieger.
  Doch dann erhält Faustus eine Botschaft, dass er auf einer geheimnisvollen Versammlung auf dem verfallen Schloss des Schlangenkönigs teilnehmen soll. Der mysteriöse Traumvater versammelt dort seine Schüler, um seinen Nachfolger zu bestimmen. Bald nachdem die Drei dort eintreffen, wird einer der ehemaligen Schüler des Traumvaters ermordet. Und es deutet alles darauf hin, dass auch alle anderen sterben sollen, bis nur Einer übrigbleibt.
 
  Kai Meyers zweiter Roman mit dem gewitzten Christoph Wagner und seinem Meister Faustus fußt wieder auf guter Recherchearbeit zum historischen Hintergrund im 16. Jahrhundert. Das vermischt er gekonnt mit einer kräftigen Portion Mystik und einer an „Eine Leiche zum Dessert“ erinnernden Möderjagd.
  Das ganze wird in einem leichtfüßigen, lockeren Stil beschrieben, die den Roman zu einem Musterbeispiel an spannenden Lesefutter machen. Unterhaltsam, flüßig lesbar mit zeitweise eingestreuten, niemals aufdringlichen Humor.
  Bei Heyne ist „Der Traumvater“ zusammen mit dem ersten Teil der Trilogie als „Dr. Faustus“ erschienen.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.