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Kai Meyer
Göttin der Wüste
(1999)

Heyne
2001
444 Seiten
€ 8,95 [D]


Von Alfred Ohswald am 31.01.2002

  Anfang des 20. Jahrhunderts reist Cendrine in die Deutsche Kolonie Südwestafrika, um bei einer wohlhabenden Familie einen Posten als Lehrerin für zwei Mädchen anzutreten. Es geht noch ruhig zu in dieser Gegend, aber ein Aufstand der Einheimischen liegt in der Luft.
  Cendrine selbst wird vom tauben Bruder ihrer beiden Schülerinnen und einem Einheimischen darauf hingewiesen, dass sie eine Art übersinnliche Fähigkeiten wie die Schamanen der Eingeborenen besitzt. Zuerst reagiert sie ungläubig und abweisend, muss aber erkennen, dass sie recht zu haben scheinen.
  Der Vorbesitzer des Hauses ihrer Arbeitgeber war ein berühmter Archäologe, der mit seiner gesamten Familie ein tragisches Ende nahm. Er hatte in der Wüste Kalahari eine uralte Stadt entdeckt und damit auch eine ebenso alte Bedrohung entfesselt. Durch ihre besonderen Fähigkeiten wird Cendrine in diese Sache hineingezogen, die ihre Wurzeln tief in der Vergangenheit bei den allerersten Menschen hat.
 
  Diesmal hat sich Kai Meyer in seinem mystischen Thriller bis zum Entstehungsmythos der Menschheit zurückgewagt. Kein deutscher Autor plündert alte Mythen so geschickt und verarbeitet sie zu so gelungenen Mischungen aus historischen Roman und Mystery-Thriller. Auch das für ihn typische, langsame Aufdecken der Geheimnisse kommt in „Göttin der Wüste“ vor. Ein typischer Kai Meyer also, richtiges Lesefutter.

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