Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Kai Meyer
Die Rückkehr des Hexenmeisters
Sieben Siegel 1
(1999)

Loewe Verlag
139 Seiten


Von Alfred Ohswald am 28.01.2002

  Die 12jährige Kyra lebt bei ihrer Tante Kassandra in alten, kleinen Stadt Giebelstein und verbringt die meiste Zeit mit ihren Freunden, den Geschwistern Nils und Lisa. Aber gerade an dem Tag, an dem sie etwas Unglaubliches zu sehen bekommt, ist sie allein unterwegs. Sie sieht eine auffallend schöne Frau in der Nähe der abseits gelegenen Kirche von Giebelstein. Sie öffnet ihre Krokodillederhandtasche, und heraus kommt ein großer, hässlicher und gefährlich aussehender, fliegender Fisch. Dieser liegende Fisch stürzt sich auf einen Falken, frisst ihn, und verschwindet wieder in der Tasche.
  Als Kyra dieses Erlebnis ihren Freunden und ihrer Tante erzählt, wird die Tante plötzlich überraschend ernst. Kyra und ihre Freunde sollen sich von der Umgebung der Kirche fern halten. Natürlich halten sie sich nicht daran und schleichen sich eines Nachts dort herum. Und tatsächlich tauchen diesmal gleich drei dieser seltsamen Frauen mit ihren Handtaschen auf und verschwinden in der alten Kirche. Kyra will am nächsten Tag ihrer Tante davon erzählen, doch die ist spurlos verschwunden ...
 
  Kai Meyers Jungenbuchreihe sind, seit Harry Potter ja überaus erfolgreiche Gruselgeschichten. Er erzählt flott und schnörkellos und der Hintergrund ist zumindest halbwegs eigenständig. Er plündert nicht so ziemlich alle Requisiten des Fantasy- und Grusel-Genres, wie Rowling das bei ihrem Harry Potter macht. Natürlich sind hier Figuren und Handlung einfacher gestrickt, wie z.B. in seiner historischen Romanen. Obwohl sich die Themen bis zu einem gewissen Grad gleichen.
  Das Buch ist nett aufgemacht und passend von Wahed Khakdan sparsam illustriert. Als Bonus sind für das Zielpublikum Tattoos mit dem im Buch vorkommenden, mythischen Zeichen beigefügt. Rundum gelungen, kann man hier nur zusammenfassend sagen.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.