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Hermann Hesse
Siddhartha

Suhrkamp


Von Christian Faulhammer am 18.03.1999

  Dies ist das Leben eines Mannes, der spaeter unter dem Namen Buddha bekannt werden wird und als Stifter einer Religion gilt, die noch heute Asien praegt.
  Siddharta macht alles durch: Vom Brahmanen zum Asketen ueber den reichen Haendler bis hin zum Faehrmann wurde er alles, immer auf der Suche nach dem Ausweg aus dem ewigen Kreislauf und der endgueltigen Lehre. Er folgt Lehrern bis er schliesslich zu der Erkenntnis kommt, dass ein jeder selber durch ein Leben auf der Suche zum Schluss sein Glueck finden kann.
 
  Das ist eigentlich die einzige aber doch kraftvolle Aussage des Buches, denn er versucht seinem eigenen Sohn sein Leben aufzuzwingen, bis dieser abhaut und wahrscheinlich dieselben "Fehler" begehen wird wie sein Vater. Obwohl er versuchte, sich an die Lehren eines Mannes zu halten, der bereits auf der hoechsten Stufe war, merkte er, dass es ihm selbst nichts brachte, was ihn wieder aufbrechen liess. Seinen besten Freund verlaesst er, seine Geliebte muss ohne ihn auskommen, weil er immer auf der Suche ist.
  Dieses Buch, das Hesse in den 1920er Jahren geschrieben hat, hat eine zeitlose Aussage, die trotz der etwas "seltsamen" Sprache uebermittelt wird und auch die Offenheit, aber doch Distanziertheit zum Thema Sex, das wirklich oft erwaehnt wird, ist angenehm.
  Wer sich fuer die oestliche Denkweise interessiert, wird an diesem Buch gefallen finden.

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