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Gerdi M. Büttner
Blutsfreunde
(2001)

Mystery Verlag
380 Seiten


Von Alfred Ohswald am 15.01.2001

  Daniel Kenneth wächst in Schottland Mitte des 18. Jahrhunderts wohlgehütet in einem liebevollen Elternhaus auf. Seine Zuneigung gehört vor allem den Tieren auf der Burg seines Vaters. Doch ein überraschender Schicksalsschlag raubt ihm seinen Vater und beschert ihm einen ungeliebten Stiefvater und zwei gehässige Stiefbrüder. Bei einer Auseinandersetzung mit ihnen verwundet sein treuer Hund einen der Brüder schwer und Daniel flieht von zu Hause.
  Er findet Arbeit bei einem Wanderzirkus, doch auch hier stellt sich der Besitzer als brutaler Tyrann heraus. Eines Tages entdeckt er, dass er heimlich einen Mann gefangen hält. Er befreit ihn und gemeinsam fliehen sie. Der ehemalige Gefangene erweist sich als Vampir und bietet ihm seine Freundschaft und Unterkunft in seinem Haus an. Daniel willigt freudig ein und nach einiger Zeit im Heim des Vampirs begeben sie sich gemeinsam auf Reisen.
 
  Büttners Erstling krankt noch etwas an einem noch nicht ausgereiften Stil. Keine typischen Anfängerfehler, wie zu blumige Sätze und ausschweifende Beschreibungen, aber der Text ist nicht dynamisch und die Sätze wirken oft etwas hilflos aneinander gereiht.
  Die Geschichte ist geradlinig erzählt und weckt dadurch keine besondere Spannung beim Leser. Und die Helden sind für einen guten Vampirroman zu nett und ohne eine auch eindeutig erkennbare, dunkle Seite sind Vampire nur halb so interessant.
  Kein wirklich misslungener Erstling, aber auch kein Traumstart. Angenehm fällt der für ein im Eigenverlag erschienenes Buch das gelungene Layout auf.

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