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Adrianus Franciscus Theodorus van der Heijden
Fallende Eltern

Suhrkamp
1997
519 Seiten
DM 24,80


Von Riki Rittberg

  "Fallende Eltern" ist der letzte Roman einer Tetralogie, er ist aber auch ohne die Kenntnis der vorherigen Bände zu lesen.
  Sein Protagonist Albert ist Philosophiestudent, an der von ihm geschilderten Lebensweise wird aber bald klar, daß er sein Studium nicht zu einem Abschluß bringen wird. Er lebt mit seinem Freund, der aus einer wohlhabenden Familie stammt, zusammen und die beiden jungen Männer betäuben ihre innere Leere und ihre Selbstzweifel durch ständige Feten und Besäufnisse. Man schreibt die 70er-Jahre und die niederländische Vergangenheitsbewältigung hat gerade erst begonnen. Vor dem Hintergrund dieses Zeitkolorits entwickelt sich die persönliche Spurensuche Alberts. Als ihre studentische Untätigkeit nicht mehr zu bemänteln ist, müssen die beiden Freunde das bequeme Haus verlassen, und Albert kehrt in das ärmere und engere Milieu seiner Eltern zurück.
 
  In einem Üppigen Bilderbogen von Schicksalen läßt van der Heijden seinen Helden eintauchen und er sorgt dafür, daß diese Spurensuche nicht zu einer wehleidigen Nabelschau gerät - dafür erzählt er viel zu abwechslungsreich und realistisch.

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