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Chester Rock
Perludrom
(2001)

64 Seiten
DM 12,- € 6,-


Von Alfred Ohswald am 05.12.2001

  Die zwei Drogendealer Greg und Mike bekommen die Chance, Perludrom, eine völlig neue Droge zwei Wochen bevor sie jemand anderer bekommt, für eine Art Testlauf zu bekommen. Es ist ein nicht fertig entwickelter Kampfstoff, der aus einem koreanischen Labor gestohlen wurde. Schon die erste Pille macht abhängig. Ein Entzug ist nicht möglich, weil er unweigerlich zu Tod führt.
  Greg und Mike schwimmen bald in Geld und dann gibt es Perludrom auch bei allen anderen Dealern. Die neue Droge schlägt ein wie eine Bombe. Bald gibt es die ersten Toten, weil sie aus irgendeinem Grund die nächste Pille nicht rechtzeitig zu Hand haben. Anfängliche Vertuschungsversuche der Regierung nützen bei dieser seuchenartigen Ausbreitung nichts. Zusätzlich sorgt die extreme Gewaltbereitschaft Süchtiger bei der Geldbeschaffung für immer unhaltbarere Zustände ...
 
  Chester Rocks nennt seinen Erstling, eine Science Fiction-Erzählung, obwohl man ihn genauso gut als Thriller bezeichnen könnte. Er zeichnet darin ein apokalyptisches Bild von einer außer Kontrolle geratenen Erfindung. Die Handlung wird aus der Sicht einiger, mehr oder weniger beteiligter oder betroffener Protagonisten erzählt. Die Charakterzeichnungen sind gut gelungen und mit der Grundidee die Stärke der Erzählung.
  Für ein Buch im Eigenverlag hat das Buch einen überzeugend professionellen Standard. Allerdings sind 64 Seiten etwas wenig. Eine Sammlung mit 3-4 solchen Erzählungen wäre wünschenswerter gewesen.

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