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Cristina Garcia
Die Schwestern Agüero

Fischer
1997
328 Seiten
DM 16,90


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Von Ilse Pietsch

  Im September 1948 findet Blanca Agüero im Sumpf von Zapata während einer Entenjagd den Tod. Es ist seit neun Jahren die erste Expedition, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Ignacio unternimmt. Beide sind Naturforscher, haben Kuba ausgiebig erforscht und sich als anerkannte Wissenschaftler etabliert.
  Von diesem Ereignis ausgehend erzählt Cristina Garcia die Geschichte der Familie Agüero Über vier Generationen hinweg. Hauptpersonen sind die beiden ungleichen Halbschwestern Constancia und Reina. Schon vor Jahren hat Constancia Kuba verlassen, lange Zeit in New York verbracht und baut nun in Miami, wo ihr Gatte im Ruhestand leben möchte, erfolgreich eine Kosmetikfirma auf. Reina hingegen ist in Kuba geblieben und arbeitet als Elektroingenieurin. Nach einem Arbeitsunfall, bei dem durch Blitzschlag ein Großteil ihrer Haut verbrennt, beschließt sie, Kuba zu verlassen und bei ihrer Schwester Unterschlupf zu suchen. Die beiden haben einander 30 Jahre nicht gesehen ...
 
  Nach ihrem ersten Roman "Träumen auf kubanisch", der 1992 vom Time-Magazin zu den besten fünf amerikanischen Romanen des Jahres gezählt wurde, ist der Autorin mit ihrem zweiten Buch wieder ein farbiger Familienroman vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen dem kommunistischen Kuba und der Welt der Emigranten in den USA gelungen.

 

 

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