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Eduardo Galeano
Das Buch der Umarmungen
(El libro de los abrazos, 1989)

Unionsverlag
1998
Übersetzt von Erich Hackl
271 Seiten
DM 16,90


Von Alfred Ohswald am 14.11.2001

  In „Das Buch der Umarmungen“ finden sich kurze Texte des südamerikanischen Autors. Meist eine halbe Seite lang, manchmal auch nur ein paar Sätze oder zwei Seiten. Kurze Geschichten und Schlaglichter auf die Menschen und das Leben in Südamerika, Gedanken über Gott und die Welt und politische Texte.
  Caleadno ist Linker und mußte deshalb auch Argentinien für einige Zeit während der Militätdiktatur verlassen. In seinen Texten läßt er diesbezüglich auch keine Zweifel aufkommen. Verfolgung und Folter sind immer wieder ein Thema. Aber meist geht es ihm schlicht um die Menschen ihre kleinen und großen, oft sonderbaren Erlebnisse. Selten findet man das Leben so gelungen in so komprimierter Form eingefangen.
  Wenn man Kunst als das Erwecken von Emotionen definiert, gehört Caleano sicher in die erste Reihe.

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