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Erminia Dell'oro
Der Tag des Regenbogens
Eine eritreische Geschichte

Haymon
1997
256 Seiten
öS 280,-


Von Maria Lehner

  Unter dem Glückszeichen des Regenbogens verläßt Sellas ihr Heimatdorf, um in der Stadt ihr Glück zu finden. Dort lernt sie Carlo kenne, einen jungen Italiener, den Mussolinis "Afrika-Traum" nach Eritrea gebracht hat. Sie hat mit ihm zwei Kinder, und die Familie lebt vorerst unbehelligt in einem Haus in den Salzbergen. Als der Krieg beginnt und die faschistischen Rassengesetze immer strenger werden, verläßt Carlo seine Familie. Sellas bleibt mit ihren Kindern Marianna und Gianfranco im Elendsviertel von Asmara zurück. Sie gehört nun zum großen Heer erniedrigter Frauen, ihre Kinder werden als Mischlinge von beiden Seiten verachtet.
  Sellas Enttäuschung und ihren Zorn muß Marianna, ihre schöne und kluge Tochter ertragen. Während Sellas immer mehr in einen Dämmerzustand aus Verbitterung und Verzweiflung verfällt, schafft es Marianna zuletzt doch, einen Weg zu einem neuen Leben zu finden.
 
  Erminia Dell'Oro ist Italienerin. Sie wurde in Eritrea geboren und hat dort ihre Kindheit verbracht. Mit diesem auf Tatsachen beruhenden Roman erzählt sie ein Stück italienisch-eritreischer Geschichte. Dabei ist ihr ein wunderbarer Afrika-Roman gelungen, der die suggestive, stark von magischen Vorstellungen geprägte Welt diese Kontinents eindrucksvoll einzufangen vermag.

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