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Alfred Aigelsreiter
Wende-Wolfis geheimes Tagebuch
Eine satirische Fiktion

Edition Vabene
2001
119 Seiten
€ 13,80


Von Claudia Janka-Chapó am 02.09.2001

  In seinem Buch „Wende-Wolfis geheimes Tagebuch“ gibt der Autor und Kabarettist (Gründer der Kabarettgruppe „Brennesseln“) einen ironisch-satirischen Überblick über die Wahl im Herbst 1999, der Regierungsbildung im Frühjahr 2000 und der anschließenden eineinhalb Jahre schwarz-blaue Wenderegierung. Die fingierten Tagebuchaufzeichnungen des Bundeskanzlers beschreiben sarkastisch und pointiert den steinigen Weg von der Regierungsbildung bis April 2001. Wenn auch insbesondere die Mitglieder der Bundesregierung auf bissige und witzige Weise aufs Korn genommen werden, so wird auch an den Politikern der anderen Fraktionen kein gutes Haar gelassen. Die einzelnen Notizen sprühen vor (Selbst) Ironie und Originalität, die treffenden Vergleiche und ätzenden Anspielungen geben ein charakteristisches, wenn auch stark überzeichnetes, Bild der typisch österreichischen Politszene.
 
  Trotz der vielen Wortspiele und subtilen Andeutungen liest sich Alfred Aigelsreiters „Wende-Wolfis geheimes Tagebuch“ leicht und flüssig. Einmal begonnen fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Eine amüsante Lektüre und ein echtes Lesevergnügen für politisch Interessierte und Freunde niveauvoller Unterhaltung.

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