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Volker Nökel/Hartmut Klinger
Leib-Gerichte
Ein frivoles Kochbuch

Achterbahn Verlag
2000
97 Seiten
öS 179,40 DM 24,80 € 12,68


Von Johann F. Janka am 18.08.2001

  Auf 97 Seiten servieren die Autoren Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und anderes. Der feine Unterschied zu herkömmlichen Kochbüchern besteht darin, dass die Illustrationen im Buch nicht wie üblich die beschriebenen Speisen darstellen, sondern mehr oder weniger frivole Zeichnungen im Bezug zum Namen des Rezeptes zeigen. So findet man auf der Seite neben dem pikanten Selleriesalat den schon etwas „aufgeregten“ Herrn Ständer und bezogen auf die „Rinderlende auf dem Spieß“ einen Bullen auf der Weide und auf einer Kuh. Zu erwähnen ist noch das „arabische Reiterfleisch“ in dessen Illustration eine Blondine einen Araber anscheinend mit einem Reittier verwechselt. Einen Striptease der PellkartoffelIn (mit grünem Quark) und des Teufels Versuch einen weiblichen Engel mit einer Salatgurke (Rezept „Teufelsgurken“!) zu locken findet man unter der Rubrik Hauptgerichte und „Junggesellenabschied“.
 
  Die Rezepte in diesem Buch kann man nicht unbedingt als neue Kreationen bezeichnen. Ein Nachkochen der einen oder anderen Anregung lohnt sich dennoch. Die Kombination aus Speis und Trank auf der einen und Erotik auf der anderen Seite war immer schon eine interessante Verbindung, obwohl auch in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft wurden. Die Autoren des Buches fügten zu jeder einzelnen Speise, abhängig vom Namen des Rezeptes, eine Zeichnung und gelegentlich auch Text hinzu um dieser einen (gemäßigten) erotisch-frivolen Touch zu geben. Mit mittelmäßigem Erfolg.
  „Leib-Gerichte“ (Ein frivoles Kochbuch) ist der Versuch Kochen nicht so ernst zu betrachten und gespickt mit Erotik ein wenig Abwechslung in die Küche zu bringen.

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