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Umberto Eco
Der Name der Rose
Hörspiel
(Il nome della rosa, 1980)

Hörverlag
1995
Übersetzt von Burkhart Kroeber
DM 147,-


Von Alfred Ohswald am 30.07.2001

  Der Mönch Adison von Melk schreibt als alter Mann ein dramatisches Erlebnis aus seiner Jugendzeit nieder. Einst begleitete er als Novize William von Baskerville zu einer Reise in das italienische Kloster in eine Benetiktinerabtei in Italien zu einer Versammlung, bei der William den Standpunkt des Kaisers darlegen soll. Der katholischen Kirche droht eine Spaltung, weil ein zweiter Papst in Frankreich sitzt. Die Abtei ist vor allem wegen ihrer umfangreiche Bibliothek berühmt.
  Als die Beiden dort eintreffen wird ihnen von einem rätselhaften Todesfall berichtet und der Abt bittet William, ihn aufzuklären. Kaum verfolgt er die ersten Spuren und spricht mit den verschiedenen Brüdern, geschieht schon der nächste Mord. Und es sollen noch weitere folgen.
  Bei seinen Untersuchungen stößt William auch auf andere Dinge, wie homosexuelle Beziehungen und die ketzerische Vergangenheit des hässlichen und wunderlichen Salvatore und des Kellermeisters Remigius. Beide werden dafür vom ebenfalls zu der Versammlung angereisten Inquisitor angeklagt und zum Scheiterhaufen verurteilt.
 
  „Der Name der Rose“ ist eine seltene Erscheinung unter Bestseller. Hier verbindet sich Wissen, gelungene Atmosphäre, literarisches Können und eine spannungsgeladene Geschichte zu einem Meisterwerk. Allein die unterschiedlichen, gekonnt beschriebenen Charaktere der verschiedenen Mönche würden den Roman zu einem Ausnahmekrimi machen. Aber egal, ob man es eher als Krimi, historischen Roman o.a. einordnet, das Buch gehört überall zum Besten.
  Das Hörspiel ist eine der gelungensten Umsetzungen eines Romans in diese Form. Hervorragend passende Sprecher, eine ausgezeichnete Bearbeitung von Richard Hey und klug eingesetzte Geräuscheffekte und Musik für das Erzeugen der richtigen Atmosphäre.
 
 Ca. 340 Minuten (6 CDs)
 Produktion: BR/SWF/NDR 1986
 Hörspielfassung: Richard Hey
 Regie: Otto Düben
 Musik: Peter Zwetkoff
 Sprecher: Heinz Moog, Christian Schulz, Pinkas Braun, Helmut Stange, Manfred Steffen, Wolfgang Reichmann, Lukas Ammann, Ernst Jacobi, Rolf Boysen, Paul Hoffmann, Stefan Wigger, Peter Lieck u.a.

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