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Ray Bradbury
Die Mars – Chroniken
Hörbuch
(The Martian Chronicles, 1950)

Hörbuch Verlag
2000
DM 88,-


Von Alfred Ohswald am 09.07.2001

  Auf dem Mars existiert eine blühende Zivilisation von Telepaten als die ersten Raketen der Menschen auftauchen. Die ersten beiden Expeditionen werden irrtümlich getötet. Die dritte Expedition wird in eine Falle gelockt.
  Als die vierte Expedition landet, findet sie fast alle Marsianer tot vor. Sie starben fast alle an den von den Menschen eingeschleppten Windpocken. Dadurch haben die Menschen freie Hand bei der Kolonialisierung des Mars. Nur noch selten bekommen sie die Einheimischen zu Gesicht. Städte und Bergbau entsteht und ständig kommen größere Gruppen von der Erde.
  Doch dann bricht auf der Erde ein großer Krieg aus. Ganze Städte werden zerstört, Kontinente entvölkert. Die Kolonialisten auf dem Mars werden dringend nach Hause gerufen. Und die Meisten leisten dem Hilferuf folge.
 
  Bradbury erzählt diese Geschichte von der Besiedlung des Mars und dem folgenden Untergang der Menschheit in Form von Erzählungen, die ursprünglich nach und nach in den damaligen SF-Magazinen veröffentlicht wurden. Alles kleine Geschichten rund um eine oder wenige Protagonisten. Nur manches Mal hat er kurze Textpassagen eingefügt um die Kontinuität besser zu bewahren.
  In diesen jeweils abgeschlossenen Geschichten behandelt er die unterschiedlichsten Themen. Die später in „Fahrenheit 451“ ausführlicher behandelte Bücherfeindlichkeit, die Eroberung Amerikas durch die Weißen, Rassismus und andere Gesellschaftsphänomene die sich nicht zuletzt im damaligen Amerika der 50er-Jahre besonders deutlich zeigten.
  Die ungekürzte Hörbuchfassung wird von Hans Eckardt sehr gut vorgetragen. Er setzt stimmliche Nuancen geschickt ein, ohne dabei zu Übertreiben.
 
 505 Minuten (7 CDs)
 Sprecher: Hans Eckardt
 Regie: Heidemarie Eckardt

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