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Terry Pratchett
Heiße Hüpfer
(The Last Continent, 1998)

Goldmann
1999
Übersetzt von Andreas Brandhorst
350 Seiten
DM 18,- öS 131,- sFr 17,-


Von Alfred Ohswald am 13.01.2000

  Ridcully, der Erzkanzler der Unsichtbaren Universität und die anderen Magier stranden durch unglückliche Umstände und Ungeschicklichkeit auf einer weit entfernte Insel. Zu allem Unglück stellt sich noch heraus,, daß sie sich viele tausend Jahre in der Vergangenheit befinden. Und ihre Anwesenheit bleibt nicht ohne Folgen auf die Zukunft.
  In der Gegenwart ist der wenig talentierte Zauberer Ricewind auf dem kaum bekannten Kontinent IcksIcksIcksIcks gestrandet und kämpft mit den dort vorherrschenden, widrigen Lebensumständen. Das Land ist sehr trocken, mit zahlreichen, oft giftigen Insekten und Kriechtieren bewohnt und beheimatet auch ein Tier das etwa wie ein zu großer Hase mit überdimensionalen Schwanz und großen, sprungfreudigen Hinterbeinen ausgestattet ist. Ausgerechnet dieser Ricewind soll die von den Zauberern in der Vergangenheit verursachten Probleme wieder beseitigen. Damit beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, bei der ihm oft ein sonderbares Känguruh aus der Patsche hilft.
 
  Die Zauberer und, seit längerer Zeit, wieder einmal der vom Pech verfolgte Ricewind sind die Hauptfiguren in dieser Parodie über Australien. "Heiße Hüpfer" ist ein durchschnittlicher Scheibenweltroman von Pratchett und erreicht nicht die Qualität des Vorgängers "Fliegende Fetzen". Aber bei Pratchett ist selbst durchschnittliches noch unterhaltsam genug um den Leser nicht zu enttäuschen. Pratchett-Fans werden das Buch vermutlich in jedem Fall lesen aber für jene, die noch nichts von ihm kennen, sind andere empfehlenswerter.

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