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Paul Auster
Von der Hand in den Mund
Eine Chronik früherer Fehlschläge

Rowohlt
1998
511 Seiten
öS 307,-


Von Renate Bernardyn-Gabler

  Anfangs war Paul Auster, dem jüdischen Autor, der Holocaust-Material wie antike Quellen verwendet und dessen adjektivreiche Sprache dabei lakonisch, trocken, emotional unberührt bleibt, im deutschsprachigen Raum kein Erfolg beschieden. Erst durch eine geschickte Vermarktungspolitik seines Verlages gelang der kommerzielle Sprung.
  Die unter erheblichen Schwierigkeiten herausgegebene und ins Deutsche Übersetzte "New-Yorker-Trilogie", machte den Autor auch Über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannt.
  Im vorliegendem Buch erzählt der als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in New Jersey geborene Autor seine noch kurze Biographie. Nach dem Studium der Anglistik lebte Auster in Frankreich und wurde zum Übersetzer französischer Autoren. Er hatte unzählige Jobs, als Studienobjekt sicher ideal, aber sein Geld reichte nie lange. Mit dem Rucken zur Wand gelang es ihm letztendlich doch: "Bücher für Geld zu schreiben".
  "Von der Hand in den Mund" ist die ganz persönliche und humorvolle Schilderung Austers, über sein bisheriges Leben. Und im Anhang vervollständigte er die kurze Chronik mit einigen frühen Fehlschlägen, etwa den Detektivroman "Sequeeze Play" und drei Einaktern. Und mit einem Baseball-Kartenspiel, das dereinst die Heiterkeit von Spieleproduzenten erregte.

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