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Arkadi und Boris Strugatzki
Ein Käfer im Ameisenhaufen
(Shuk w murawejnike)

Suhrkamp
1994
Übersetzt von Erik Simon
197 Seiten
DM 14,80 öS 116,- sFr 15,80


Von Alfred Ohswald am 28.12.1999

  Lew Abalkin gehört zu den Progressoren, einer Spezialeinsatztruppe, und ist auf einem weit von der Erde entfernten Planeten im Einsatz. Doch eines Tages reist er überraschend zur Erde und meldet sich nicht bei seiner Dienststelle. Daraufhin wird der Progressor Maxim Kammerer mit der Suche nach ihm beauftragt.
  Langsam stellt sich dabei heraus, daß Abalkin von einem Geheimnis umgeben ist. Es scheint mit einem Jahrzehnte zurückliegenden Fund eines Artefakts des außerirdischen Volks der geheimnisvollen, weit überlegenen sogenannten "Wanderer" zusammenzuhängen.
 
  Die Strugatzli-Brüder sind die wohl bekanntesten SF-Autoren Rußlands. In "Ein Käfer im Ameisenhaufen" wird eine zwar klassische, aber durchaus originelle Geschichte erzählt. Typische SF-Teile wechseln sich mit krimiartigen Abschnitten ab. Es gibt genug Ungeklärtes, um der Erzählung eine gewisse Spannung und etwas Mysteriöses zu geben. Auch der Schluß bietet keine wirkliche Aufklärung aber ein definitives Ende. Bei den handelnden Personen sticht vor allem die Beschreibung des Verhaltens eines hundeartigen Außerirdischen hervor.
  Ein gediegener SF-Roman, abseits von Weltraumschlachten und Action.

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