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Ephraim Kishon
Kishons beste Autofahrergeschichten

Langen Müller Herbig
1985
Übersetzt von Axel Benning, Gerhard Bronner und Friedrich Torberg
272 Seiten


Von Alfred Ohswald am 13.04.2001

  Um was sie in dieser Satirensammlung alles dreht, geht ja ohne Zweifel eindeutig aus dem Titel hervor.
  Kishon neigt bei seinen Texten stark zum Recycling, deshalb alle hier enthaltenen Titel: Süß ist die Rache, Typisch weiblich, Es bleibt in der Familie, Hiob’s schwerste Prüfung, Nonstop Autostop, Höhere Versicherungspolitik, Im Rausch der Geschwindigkeit, Im Anfang was das Ei, Privatparkplatz, Der letzte Schrei der Medien, Süß ist die Reue, In den Händen der Chauvinisten, Ein Parasit fährt mit, Die Gefahren der guten Kinderstube, Jede Münze hat zwei Seiten, Ein verkehrter Verkehrsunfall, Verfolgungswahn, Was Werkstatt-Kabarett, Schade um das Benzin, Auf Ölsuche, Rauchzeichen, Busfahren ist gefährlich, Augenzeugen müssen blind sein, Amtshandlung mit menschlichen Zügen, Rechtsprechung mit menschlichen Zügen, Freund in Not, Fernsehen hat Vorrang, Für die Katz’, Parkplatz-Safari, Ein Profi am Steuer, Auch Radfahren ist gefährlich, Die Kunst der Höflichkeit, Gottes Hand und Josseles Fuß, Autofahren ist gesund, Ein Tag ohne Dienstwagen, Ein abstrakter Strafzettel, Im Westen nichts Neues, Tour d’Obélisque, Ein vierbeiniger Autofan, Wir gehen in den Untergrund, Ein gewöhnliches Sonderangebot und Und am Ende steht die Parklaterne.
 
  Alles kurze, schnell auf den Punkt kommende Satiren. Und auch qualitätsmäßig findet sich ein breites Spektrum. Kishons Stärke ist der in die Absurdität getriebene Alltag und das findet sich auch hier oft. Geschichten wie der in normaler Umgebung ohne eigene Schuld hilflose Regierungspolitiker gehen in ihrer Mehrschichtigkeit noch deutlich über den typischen Kishon hinaus. „Kishons beste Autofahrergeschichten“ ist in jedem Fall einmal gute Unterhaltung und als solche wird es wohl bei den misten Lesern positiv ankommen.

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