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Chuck Berry
Die Autobiographie
(1987)

Schott
1995
Übersetzt von Frank Laufenberg, Ingrid Hake und Helmut Bredigkeit
374 Seiten
DM 24,90


Von Alfred Ohswald am 12.04.2001

  Er ist einer der berühmtesten Rock ‚n’ Roll-Musiker und seine Songs gehören zu dem am meisten gecoverten des Genres. Sein Johnny B. Goode ist wohl –der- Roch ‚n’ Roll-Song. Chuck Berry hat selbst eine Biographie geschrieben und der Stil hat auch etwas slang- und laienhaftes. Das ergibt natürlich eine sehr subjektive Sichtweise, was manchen Teilen nützt, anderen eher nicht. Seine Geschäftstüchtigkeit und seine zahllosen Frauengeschichten erzählt er miteiner Mischung aus Stolz und Zurückhaltung. Dabei behandelt er die Frauen immer mit Respekt und wird eher bei missglückten Geschichten ausführlich. Auch die Musikerkollegen behandelt er alle mit Respekt. Die Entstehungsgeschichten zu vielen seiner Lieder ungefähr in der Mitte des Buches könnte sicher niemand außer ihm selbst so exakt erklären. Man erfährt alles über seine drei Gefängnisaufenthalte und er macht ohne Pathos sein Desinteresse an Drogen und Alkohol verständlich. Nur die Zigaretten wird er nicht los.
  Klatsch findet sich also kaum und literarische Ansprüche darf man auch nicht stellen. Dafür gibt es eine Menge Selbstironie.

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