Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Phillip Wearne
Die Indianer Amerikas
Die Geschichte der Unterdrückung und des Widerstandes
(Return of the Indian. Conquest and Revival in the Americas, 1996)

Lamuv Verlag
1996
Übersetzt von Elisabeth Müller
239 Seiten


Von Alfred Ohswald am 11.04.2001

  Das Buch behandelt die im Untertitel benannte Thematik. Dabei wird besonders auf die bis heute existierenden kulturellen, religiösen und sonstigen Unterschiede zwischen den amerikanischen Ureinwohnern und den Eroberern hingewiesen. Die schlussendlich meist vergeblichen Versuche der Indianer, sich den Weißen mit Waffengewalt entgegenzustellen führten oft zu subtileren Formen des Widerstandes. Erst in letzter Zeit war das öffentliche Klima etwas günstiger und der Friedensnobelpreis für die Maya-Menschenrechtsaktivistin Rigoberta Menchú Tum oder der Aufstand der Zapatisten in Mexiko erlangten weltweite Aufmerksamkeit. Aber lange nicht alle Bemühungen der Indianer um mehr Recht und Land sind von Erfolg gekrönt und werden international registriert.
  Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen und der Kultur der verschiedenen indianischen Völker werden ihre Bemühungen um ihre Rechte und die Bedrohungen ihrer Kultur und nackten Existenz durch eingeschleppte Krankheiten, Boedenschätze oder bloß Land suchende Weiße, Missionare und was sie sonst noch bedrängt beschrieben. Als Anhang findet man eine Chronik und eine Liste der noch existierende Indianervölker Amerikas.
  Wer sich einen Überblick über die heutige Situation der amerikanischen Ureinwohner beschaffen will, hat hier das passende Buch zur Hand.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.