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Diedre R. Laiken
Blutroter Sommer
(Killing Time in Buffalo, 1990)

256 Seiten


Von Alfred Ohswald am 30.03.2001

  Reneé verbringt den “Sommer der Liebe” 1967 mit ihrer Freundin Fran mit Drogen, Sex und Ladendiebstählen. Sie leben in einer Umgebung von kleinen Dealern, Junkies und anderen Verlierern. Reneés Mann Barry ist verschwunden, doch vorerst macht sich niemand große Gedanken darum. Erst als Reneé immer wieder Drohungen erhält, fängt sie an nachzuforschen, weil sie ihn in Verdacht hat. Die Sache wird immer verwirrender und die Zahl der potenziellen Verfolger nimmt eher zu, als das sie ihn durch ihre Nachforschungen näher kommt. Zu allem Übel hängt ihr noch eine unverarbeitete Erinnerung aus der Kindheit nach.
 
  Der Roman fängt auf der einen Seite gut das Lebensgefühl der späten 60er-Jahre ein und ist auch noch ein wirklich gelungener Krimi. Die Mischung aus psychologischen Einblicken und Verwirrspielen und dem klassischen Mörderraten schafft beim Leser die richtige Spannung. Das ausgeflippte Umfeld in dieser speziellen Zeit taucht das Ganze dann in eine oft surreal anmutende Atmosphäre. Die ganzen ausgeflippten Typen, das fast von der Realität gelöste Leben und die Bedrohung, die zuerst eher harmlos erscheint und dann doch zunehmend konkret wird, fügen sich ausgezeichnet zusammen.

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