Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Alvin Toffler
Machtbeben – Powershift
Wissen, Wohlstand und Macht im 21. Jahrhundert
(Powershift : Knowledge, Wealth, and Violence at the Edge of the 21st Century, 1990)

608 Seiten


 

 

Von Alfred Ohswald am 29.03.2001

  Nach seinen beiden Klassikern “Der Zukunftsschock” und „Die Zukunftschance” befasset sich das Ehepaar Toffler in „Machtbeben“ mit den Auswirkungen der anbrechenden Informationsgesellschaft auf unsere Gesellschaft. Vor allem die Machtverschiebungen in Wirtschaft und Politik bilden dabei den Schwerpunkt bei seinen Betrachtungen und Prognosen.
  Nicht mehr dem streng hierarchisch geführte Riesenkonzern gehört seiner Meinung die Zukunft. Die Grundvoraussetzung für Erfolg ist in Zukunft das frei zugängliche Wissen für alle Beteiligen, wobei die Organisationsform nicht eine so bedeutende Rolle spielt.
  In der Politik sieht er in erster Linie das Streben um die Macht der drei großen Wirtschaftsmächte Amerika, Japan und Europa. Amerika hat dabei aus seiner Sicht die Nase vorne. Wobei er das verstärkte Aufkommen übernationaler Mächte, wie Religion, organisierte Kriminalität und internationaler Konzerne als potentiell destabilisierenden Faktor betrachtet.
 
  Es sind gut 10 Jahre seit dem Erscheinen des Buches vergangen und gerade bei Zukunftsprognosen spielt das eine große Rolle. Doch hier zeigt sich die Stärke des Buches, weil es in großen Teilen recht behalten hat oder Themen ansprach, die heute dank Internet in aller Munde sind. Man mag viele Einschätzungen darin nicht unbedingt teilen, und trotzdem finden sich eine Fülle von Denkanstößen. Auch wenn es als „Managerliteratur“ ausgewiesen ist, behandelt es doch Themen, die unsere gesamte Gesellschaft betreffen. Und Wissen ist das wichtigste Gut der Zukunft, wie uns Toffler deutlich macht.

 

 

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.