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Ihr Erstling "Perludrom" ist eine nur 64
Seiten lange Erzählung. Hatten Sie keine weiteren Texte
parat, um eine Storysammlung zu veröffentlichen, oder
beschränkten Sie sich aus Kostengründen darauf?
Oh doch, ich habe mehrere Kurzgeschichten
und auch 4 Romane in meiner Schublade liegen. Für ein
Erstlingswerk allerdings langt meiner Meinung nach, erst
einmal eine Kurzgeschichte.
Hatten Sie bei der Verlagssuche kein
Glück, oder gab es andere Gründe, dass Sie "Perlundrom"
im Eigenverlag veröffentlichten?
Ich habe mir nicht die Mühe gemacht "Perludrom"
, den Verlagen zu schicken. Aufgrund des apokalyptischen
Textes, hätte es sowieso nicht in das Schubladendenken,
der Verlage gepasst.
Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit
der Veröffentlichung im Eigenverlag gemacht?
Bisher und zum Glück eigentlich durchwegs
Positive. Der Verkauf des Buches läuft erstaunlich gut...ich
hoffe, dass das noch weiter anhalten wird.
Ist "Perlundrom" Ihr erster veröffentlichter
Text, oder haben Sie schon im Internet, Zeitschriften
o.ä. Texte publiziert?
Nein. Das ist der erste Text, den ich überhaupt
veröffentlicht habe.
Wollen sie in erster Linie beim Genre
Science Fiction bleiben?
Das ist schwer zu sagen. Ich denke, dass
meine Geschichten auf jeden Fall immer durchwegs düster
und dunkel sein werden. Mit liegen keine Geschichten von
dem heldenhaften Prinzen auf dem weißen Ross.
"Chester Rock" klingt bei einem deutschsprachigen
Autor stark nach Pseudonym. Gab es einen bestimmten Grund,
nicht unter Ihrem realen Namen zu publizieren?
Nur die Figur Chester Rock kann solche Geschichten
schreiben und veröffentlichen. Wie man auf meinem Bild
sehen kann, bin ich genauso real oder unreal, wie meine
Geschichten.
Gibt es Pläne für weitere Veröffentlichungen?
Allerdings.
Anfang nächsten Jahres wird die deutsche
Medienwelt mit Chester Rock Aktionen überschüttet werden.
Die Planung für die bizarren Aktionen ist bereits abgeschlossen.
Mitte nächsten Jahres, wird dann mein erster "großer"
Roman -In Samuels Augen- veröffentlicht.
Herlichen Dank für das Interview!
Von Alfred
Ohswald
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